Schulstart mit Kindern vorbereiten: große Checkliste für Eltern

Es ist Juli und bei vielen Familien geht es langsam los: Der Schulstart rückt näher. Manche Eltern fangen jetzt an, alles für ihre zukünftigen Erstklässler vorzubereiten. Und ehrlich? Ich finde das auch sinnvoll. Nicht, weil man sich verrückt machen soll, sondern damit man später nicht alles auf den letzten Drücker erledigen muss.
Ich habe inzwischen selbst drei Schulkinder und weiß wirklich, wie viele kleine Dinge beim Schulstart zusammenkommen. Es geht nicht nur um Schulranzen, Hefte und Brotdose. Plötzlich denkt man auch an den Schulweg, die Morgenroutine, Sportsachen, Elternbriefe, Brotdosen, Gefühle, Aufregung und die Frage: „Ist mein Kind wirklich bereit?“
Deshalb habe ich diesen Beitrag geschrieben. Nicht als perfekte Liste, die man unbedingt komplett abarbeiten muss, sondern als Hilfe für Eltern, die den Schulstart etwas entspannter vorbereiten möchten. Ihr könnt einfach Punkt für Punkt schauen, was für euch passt und was ihr vielleicht noch erledigen wollt.
In diesem Beitrag findet ihr:
- Schulmaterial: Was ihr schon vorbereiten könnt
- Alles beschriften
- Morgenroutine und Abendroutine vorbereiten
- Brotdose und Snacks planen
- Selbstständigkeit üben
- Gefühle begleiten
- Zuhause organisieren
- Die ersten Schulwochen entspannter meistern
- Kostenloses Freebie-Paket: Schulstart ohne Stress
Schulmaterial vorbereiten: Was ihr schon vorab besorgen könnt
Als Erstes möchte ich direkt sagen: Kauft bitte nicht alles auf Verdacht. Die meisten Schulen geben eine eigene Materialliste raus. Darauf steht dann ganz genau, welche Hefte, Mappen, Stifte, Pinsel oder anderen Sachen gebraucht werden. Gerade bei Heften, Mappen, Farben oder bestimmten Stiften würde ich wirklich warten, bis die Liste von der Schule kommt. Sonst kauft man am Ende Sachen doppelt oder in der falschen Größe.
Aber es gibt ein paar Dinge, die man meistens schon vorher vorbereiten kann, weil sie ziemlich sicher gebraucht werden oder einfach zum Schulstart dazugehören.
Das könnt ihr schon vorher vorbereiten
- Schultüte*
- Schulranzen* oder Schulrucksack*
- Federmäppchen*
- Radiergummi*
- Anspitzer*, am besten mit zwei Öffnungen
- Lineal*
- Schere*
- Klebestift*
- Zeichenblock*
- Malkittel* oder altes Shirt
- Sportbeutel*
- Sportschuhe
- Brotdose*
- Trinkflasche*
- Regenschirm*, wenn das Kind zu Fuß geht
- Warnweste* oder reflektierende Anhänger für Herbst und Winter
- Namensaufkleber oder wasserfester Stift* zum Beschriften
Bei Sportschuhen kenne ich es so, dass man oft zwei Paar braucht: ein Paar mit heller Sohle* für die Halle und ein Paar für draußen. Das kann natürlich je nach Schule unterschiedlich sein, aber es ist gut, das im Hinterkopf zu behalten.
Kleiner Tipp aus unserem Alltag: Klebestifte bestelle ich meistens direkt als größere Packung. Bei uns sind die ständig leer oder verschwinden genau dann, wenn man sie braucht.
Alles beschriften: Glaubt mir, es lohnt sich
Zum Schulstart kommen plötzlich so viele neue Dinge auf einmal zusammen: Stifte, Hefte, Mappen, Brotdose, Trinkflasche, Sportsachen und vielleicht auch noch Hausschuhe. Gerade in der ersten Zeit passiert es super schnell, dass etwas im Klassenraum, in der Turnhalle oder an der Garderobe liegen bleibt. Und ja, ich spreche da wirklich aus Erfahrung.
Deshalb lohnt es sich, möglichst viele Sachen zu beschriften. So findet euer Kind seine eigenen Dinge schneller wieder und auch Lehrkräfte können verlorene Sachen leichter zuordnen. Ich beschrifte nicht nur die großen Sachen wie Schulranzen und Brotdose, sondern auch Kleinteile wie Schere, Kleber, einzelne Hefte oder Mappen. Genau diese Sachen werden im Schulalltag nämlich oft vertauscht.
Das solltet ihr beschriften
Damit nichts verloren geht, solltet ihr folgende Dinge beschriften*: den Schulranzen oder Schulrucksack, das Federmäppchen mit allen Bleistiften, Buntstiften, Filzstiften, Radiergummi, Anspitzer, Lineal, Schere und Klebestift. Auch auf die Hefte, Mappen oder Schnellhefter, die Hausaufgabenmappe und den Zeichenblock gehört der Name.
Vergesst außerdem nicht den Wasserfarbkasten*, die Pinsel, den Malkittel oder ein altes Shirt sowie die Brotdose und die Trinkflasche. Für den Sportunterricht solltet ihr den Turnbeutel, die Sportschuhe und die Sportkleidung kennzeichnen. Zuletzt gilt das auch für die Garderobe*: Jacke, Mütze oder Cap, Schal oder Halstuch, Handschuhe, Regenkleidung, Wechselkleidung und den Regenschirm.
Wir haben zum Beispiel eine Stofftasche mit Wechselsachen in der Schule hängen. Auch da würde ich wirklich alles beschriften, weil solche Sachen sonst schnell verwechselt werden.
Wichtig finde ich noch: Bei Dingen, die dein Kind draußen sichtbar trägt, reicht oft der Vorname oder ein kleines Symbol. Die komplette Adresse oder Telefonnummer würde ich nicht groß sichtbar außen an den Schulranzen oder an die Jacke schreiben. Wenn ihr Notfalldaten hinterlegen wollt, dann lieber innen oder an einer geschützten Stelle.
Morgenroutine und Abendroutine vorbereiten
Ich glaube, wir alle wissen es eigentlich: Ein entspannter Schulmorgen beginnt schon am Abend.
Gerade nach dem Schulstart kann der Morgen schnell hektisch werden. Alle müssen rechtzeitig aufstehen, frühstücken, sich anziehen, Zähne putzen, an den Ranzen denken und dann auch noch pünktlich aus dem Haus kommen. Deshalb ist mein absoluter Lieblingstipp: Bereitet so viel wie möglich schon am Abend vorher vor. Das nimmt morgens wirklich viel Druck raus.
Wenn Kleidung bereitliegt, der Ranzen gepackt ist und die Sporttasche schon fertig ist, bleibt morgens mehr Zeit zum Wachwerden, Erinnern und Losgehen. Besonders für Schulanfänger kann eine einfache Routine viel Sicherheit geben. Kinder wissen dann besser, was als Nächstes kommt, und man muss nicht jeden Schritt zehnmal sagen.
Eine visuelle Morgenroutine mit Bildern kann dabei auch sehr hilfreich sein.
Das könnt ihr am Abend vorbereiten
- Ranzen gemeinsam kontrollieren
- Hausaufgabenmappe oder Elternmappe prüfen
- Elternbriefe direkt rausnehmen
- wichtige Zettel unterschreiben oder sichtbar hinlegen
- Kleidung für den nächsten Tag bereitlegen
- Socken und Unterwäsche dazulegen
- Schuhe und Jacke an einen festen Platz stellen
- Sportzeug kontrollieren, wenn am nächsten Tag Sport ist
- Brotdose planen oder schon teilweise vorbereiten
- Trinkflasche ausspülen
- Wecker stellen
- auf eine passende Schlafenszeit achten
- ein ruhiges Abendritual einführen
Am Anfang bereiten meistens noch wir Eltern das meiste vor. Das ist auch völlig okay. Aber mit der Zeit finde ich es wichtig, dass Kinder eigene kleine Aufgaben übernehmen. So entsteht nach und nach eine Routine.

Das hilft am Morgen
Für einen entspannten Start in den Tag hilft es, vorab eine feste Aufstehzeit zu testen und genug Zeit zum Wachwerden einzuplanen. Am besten liegt die Kleidung schon bereit, damit sich dein Kind möglichst selbstständig anziehen kann. Danach tut ein Frühstück ohne Hektik allen gut. Vor dem Losgehen packst du die Brotdose ein, füllst die Trinkflasche auf und es geht ans Zähne putzen und Haare kämmen. Schließlich müsst ihr nur noch den Ranzen nehmen, Schuhe und Jacke anziehen und kurz prüfen, ob Brotdose, Trinkflasche und Ranzen wirklich dabei sind. Wenn ihr jetzt rechtzeitig losgeht und 5 bis 10 Minuten Puffer einplant, kann der Morgen ganz entspannt starten.
Dieser kleine Puffer ist bei uns wirklich wichtig. Manchmal muss unterwegs noch eine Schnecke angeschaut werden, jemand findet plötzlich seinen Schuh nicht oder das Kind möchte noch schnell etwas erzählen. Mit ein paar Minuten extra startet man einfach entspannter.
Zur Morgenroutine habe ich auch schon einen eigenen Blogbeitrag geschrieben. Und in meinem Etsy-Shop findet ihr auch meinen Aufgabenplan für Kinder als PDF mit über 200 Kärtchen, Wochenplan sowie Morgen- und Abendroutine.

Brotdose und Snacks planen
Auch die Brotdose gehört für mich ganz klar zur Schulstart-Vorbereitung. Nicht, weil sie perfekt aussehen muss. Ganz ehrlich, bei uns sieht nicht jede Brotdose aus wie auf Pinterest. Aber es hilft sehr, wenn man morgens nicht erst überlegen muss, was man überhaupt einpacken könnte.
Das hilft bei der Brotdosen-Planung
- 5 bis 10 einfache Brotdosen-Ideen sammeln
- Brotdose vorher testen
- schauen, ob euer Kind die Dose alleine öffnen kann
- Trinkflasche ausprobieren
- testen, ob die Flasche wirklich dicht ist
- Snacks wählen, die nicht sofort matschig werden
- kleine Snackliste an den Kühlschrank hängen
- Kind ein paar Ideen mitentscheiden lassen
Ich teste Brotdosen und Trinkflaschen gerne vorher zuhause. Manche Dosen sehen schön aus, sind aber für Kinderhände schwer zu öffnen. Und bei Trinkflaschen drehe ich sie einmal über dem Waschbecken auf den Kopf. Wenn etwas ausläuft, möchte ich das lieber vorher wissen und nicht erst im Schulranzen.
Einfache Brotdosen-Ideen
- Brotstücke
- Wraps
- Käsewürfel
- Gurkensticks
- Apfelschnitze
- Beeren
- Cracker
- Mini-Pfannkuchen
- gekochtes Ei
- Naturjoghurt im kleinen Behälter
- Müsliriegel mit wenig Zucker
- Nüsse, falls sie in der Schule erlaubt und altersgerecht sind
Oder ihr schaut in meinem Beitrag „5 gesunde und einfache Snackideen für Kinder für die Brotdose“ nach noch mehr Inspiration.

Selbstständigkeit vor dem Schulstart üben
Vor dem Schulstart müssen Kinder noch längst nicht lesen, schreiben oder rechnen können. Macht euch da bitte keinen Stress.
Viel wichtiger sind oft die kleinen Dinge im Alltag. Wenn dein Kind seine Jacke alleine anziehen, die Brotdose öffnen oder sich traut, um Hilfe zu bitten, fühlt es sich in der Schule oft viel sicherer. Und ganz wichtig: Es muss nicht alles sofort perfekt klappen. Viele Dinge dürfen Kinder Schritt für Schritt üben.
Anziehen und Kleidung
Das können Kinder vor dem Schulstart üben:
- Jacke selbstständig an- und ausziehen
- Reißverschluss öffnen und schließen
- Schuhe anziehen
- Klettverschluss schließen
- Schleife binden, falls nötig
- Mütze, Schal oder Cap selbst aufsetzen
- Handschuhe anziehen
- Turnschuhe wechseln
- Kleidung richtig herum anziehen
- Wechselkleidung erkennen
- eigene Jacke an der Garderobe wiederfinden
Kleiner Tipp: Bei Schuhen sind Klettverschlüsse für den Anfang oft praktischer als Schnürsenkel. Schleife binden kann man später ganz in Ruhe üben. Wenn euer Kind aber schon Schuhe mit Schnürsenkeln hat, kann man das auch spielerisch mit meiner Vorlage üben.

Brotdose und Trinkflasche
Auch das kann man super zuhause testen:
- Brotdose alleine öffnen und schließen
- Trinkflasche öffnen
- Trinkflasche wieder richtig verschließen
- Pausenbrot selbstständig auspacken
- Verpackungen öffnen
- Müll wieder einpacken oder wegwerfen
- genug trinken
- Brotdose wieder in den Ranzen packen
Toilette und Hygiene
Dieser Punkt ist vielen Kindern unangenehm, aber im Schulalltag sehr wichtig.
Üben könnt ihr zum Beispiel:
- rechtzeitig Bescheid sagen
- selbst zur Toilette gehen
- Hose, Knopf oder Reißverschluss öffnen und schließen
- Toilettenpapier benutzen
- spülen
- Hände gründlich waschen
- Seife benutzen
- Hände abtrocknen
- Hilfe holen, wenn etwas schiefgeht
Gerade bei Toilettenthemen hilft es, vorher ganz ruhig darüber zu sprechen. Nicht peinlich machen, nicht schimpfen, sondern einfach praktisch erklären: Was mache ich, wenn ich Hilfe brauche? Wen kann ich fragen?
Hilfe holen und kommunizieren
Kinder sollten wissen, dass Fragen stellen in der Schule erlaubt ist. Kein Kind muss alles alleine schaffen.
Diese Sätze können hilfreich sein:
- „Ich brauche Hilfe.“
- „Ich habe das nicht verstanden.“
- „Ich muss zur Toilette.“
- „Mein Stift ist weg.“
- „Mir tut etwas weh.“
- „Ich bin traurig.“
- „Ich weiß nicht, was ich machen soll.“
Außerdem ist es gut, wenn dein Kind seinen vollständigen Namen sagen kann und weiß, an wen es sich in der Schule wenden darf. Das kann die Klassenlehrkraft sein, die Betreuung, die OGS oder auch die Schulsozialarbeit.

Damit euer Kind den Schulstart mit etwas mehr Sicherheit erleben kann, könnt ihr eine kleine „Das kann ich schon“-Checkliste nutzen. Darauf kann man gemeinsam abhaken, was schon gut klappt und was ihr ganz entspannt noch üben möchtet.

Gefühle beim Schulstart begleiten
Der Schulstart ist auch emotional ein riesiger Schritt. Viele Kinder freuen sich sehr, sind aber gleichzeitig total aufgeregt oder unsicher. Das ist völlig normal.
Redet am besten offen über die Schule, aber ohne Druck. Fragen wie „Worauf freust du dich?“ oder „Was fühlt sich noch komisch an?“ helfen Kindern oft, ihre Gedanken auszusprechen.
Wichtig finde ich: Ängste nicht kleinreden. Ein Satz wie „Ich verstehe dich, es ist ja auch alles ganz neu“ hilft oft viel mehr als „Du musst doch keine Angst haben“.
Das kann helfen
- regelmäßig über die Schule sprechen
- Fragen ehrlich und kindgerecht beantworten
- Vorfreude zulassen
- Sorgen ernst nehmen
- Bücher über Einschulung* oder Schulstart lesen
- Schule zuhause spielerisch nachspielen
- Abschied kurz und liebevoll üben
- gemeinsam einen Mutmach-Spruch überlegen
- Mutmach-Karten vorbereiten
- kleines Einschulungsritual planen
Kleine Satzideen für Eltern
- „Es ist völlig okay, aufgeregt zu sein.“
- „Du musst nicht alles sofort können.“
- „Du darfst in der Schule immer Fragen stellen.“
- „Ich glaube an dich.“
- „Neue Dinge fühlen sich am Anfang manchmal ungewohnt an.“
- „Wir üben das zusammen.“
- „Du bist nicht allein.“
Ich habe für euch auch eine Druckvorlage mit 12 Mutmach-Kärtchen vorbereitet. Ihr könnt sie ausdrucken und zum Beispiel als kleines Abendritual nutzen.

Da viele Kinder vor der Einschulung noch nicht lesen können, kann ein Erwachsener den Spruch vorlesen. Man kann ihn gemeinsam wiederholen und kurz darüber sprechen. So versteht das Kind besser, was der Satz bedeutet, und nimmt vielleicht ein bisschen Mut mit in den nächsten Tag.
Die Druckvorlage findet ihr zusammen mit den anderen Dateien in meinem Freebie-Paket. Wenn ihr meinen Newsletter abonniert, bekommt ihr die Dateien per E-Mail zugeschickt. Außerdem erhaltet ihr regelmäßig neue Ideen, kostenlose Vorlagen und Tipps rund um Kinderbeschäftigung und Familienalltag. Ihr könnt euch natürlich jederzeit wieder abmelden.
Zuhause für den Schulstart organisieren
Ein gut vorbereiteter Platz zuhause kann den Schulalltag wirklich entspannter machen. Und keine Sorge: Es muss kein perfektes Kinderbüro sein.
Viel wichtiger ist, dass die wichtigsten Dinge einen festen Platz haben. Schulranzen, Brotdose, Trinkflasche, Elternbriefe, Sportzeug und Hausaufgaben-Sachen sollten nicht jeden Tag irgendwo anders landen.
Gerade am Anfang hilft es Kindern sehr, wenn sie wissen: Hier stelle ich meinen Ranzen hin. Hier kommen Elternbriefe rein. Hier finde ich meine Stifte.
Praktische Ideen für zuhause
- festen Platz für den Schulranzen festlegen
- Haken oder Korb für den Turnbeutel einrichten
- Platz für Jacke und Schuhe bestimmen
- kleine Ablage für Elternbriefe einrichten
- Mappe für wichtige Schulunterlagen bereitlegen
- Stundenplan oder Wochenplan sichtbar aufhängen
- Familienkalender für Termine nutzen
- ruhigen Platz für Hausaufgaben vorbereiten*
- Stifte, Kleber, Schere und Bastelmaterial ordnen
- kleine Box mit Ersatzmaterial anlegen
- festen Platz für Brotdose und Trinkflasche in der Küche bestimmen
- Ladeplatz für Smartwatch*, Buskarte oder Schlüssel einrichten, falls nötig
Besonders praktisch finde ich eine kleine „Post-Station“. Also ein Körbchen oder eine Ablage, in die Elternbriefe und wichtige Zettel kommen. Sonst verschwinden solche Zettel gerne mal tagelang im Ranzen.
Auch eine kleine Nach-Hause-Kommen-Routine hilft:
- Ranzen abstellen
- Brotdose in die Küche bringen
- Trinkflasche auspacken
- Elternmappe zeigen
- Sportzeug herausnehmen, falls nötig
Wenn das einmal sitzt, wird der Alltag wirklich leichter.
Die ersten Schulwochen entspannt meistern
Der erste Schultag ist aufregend, aber auch die ersten Schulwochen sind eine große Umstellung. Alles ist neu: der Klassenraum, die Lehrkraft, die anderen Kinder, Regeln, Stundenplan und oft auch ein längerer Vormittag als bisher.
Deshalb ist mein bester Tipp: Plant die erste Zeit so ruhig wie möglich.
Macht die Nachmittage in den ersten Wochen nicht zu voll. Viele Kinder brauchen nach der Schule erst einmal Zeit zum Ankommen, Erzählen, Spielen oder Ausruhen. Es muss nicht sofort alles perfekt laufen. Der Schulstart ist ein Prozess, in den ihr als Familie gemeinsam hineinwachst.
Wir haben bei uns zum Beispiel eine stille Zeit nach dem Mittagessen. Wenn die Kinder gegessen und ihre Hausaufgaben gemacht haben, wird es bei uns kurz ruhig. Jeder kann lesen, malen, leise spielen oder sich im Bett ausruhen. Ich merke richtig, wie gut das den Kindern tut.
Das hilft in den ersten Schulwochen
Für einen entspannten Start in den ersten Schulwochen hilft es, alle Termine der ersten Woche zu notieren und den Stundenplan für alle sichtbar aufzuhängen. Klärt vorher genau die Bring- und Abholzeiten, markiert euch die Sporttage und notiert besondere Mitbringsachen, damit nichts vergessen wird.
Am Nachmittag solltet ihr die Zeit bewusst ruhig halten und nicht zu viele Verabredungen einplanen. Lasst eurem Kind genug Zeit zum Erzählen, ohne es nach der Schule direkt auszufragen. Plant kleine Pausen zum Durchatmen ein, schraubt die Erwartungen ruhig ein Stück herunter und sorgt für genug Schlaf – so kommt ihr alle gut durch die erste aufregende Zeit.
Müdigkeit und kleine emotionale Ausbrüche sind in den ersten Wochen völlig normal. Das bedeutet nicht automatisch, dass etwas nicht stimmt. Viele Kinder verarbeiten einfach sehr viele neue Eindrücke.
Kostenloses Freebie-Paket: Schulstart ohne Stress
Ich habe für euch ein kleines Freebie-Paket „Schulstart ohne Stress“ vorbereitet. Darin findet ihr die wichtigsten Punkte aus diesem Beitrag noch einmal übersichtlich zum Ausdrucken.
Enthalten sind unter anderem:
- Schulstart-Checkliste für Eltern
- Beschriften-Checkliste
- „Das kann ich schon“-Checkliste für Kinder
- Mutmach-Karten für den Schulstart
- kleine Planungshilfen für die ersten Schulwochen
Wenn ihr die Vorlagen haben möchtet, könnt ihr euch gerne für meinen Newsletter anmelden. Nach der Anmeldung bekommt ihr das Freebie-Paket per E-Mail zugeschickt. Einfach speichern, ausdrucken* und loslegen! Außerdem erhaltet ihr regelmäßig neue Ideen, kostenlose Druckvorlagen und Tipps rund um Kinderbeschäftigung, Lernen und Familienalltag. Ihr könnt euch jederzeit wieder abmelden.

Ich hoffe, diese Checkliste hilft euch dabei, den Schulstart etwas entspannter vorzubereiten. Natürlich muss nicht alles perfekt sein. Jedes Kind ist anders und jede Familie findet ihren eigenen Weg.
Schreibt mir gerne in die Kommentare: Was hat euch beim Schulstart besonders geholfen? Oder gibt es etwas, das ihr noch ergänzen würdet?
Wenn ihr noch mehr Ideen für Kinder sucht, schaut euch gerne weiter auf meinem Blog um. Und wenn ihr Druckvorlagen für Kinder sucht, findet ihr auch viele Vorlagen in meinem Etsy-Shop.
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