ErlebnisWald Solling mit Kindern – Familienausflug im Wald

Dieser Beitrag ist keine Werbung und nicht beauftragt. Wir haben den ErlebnisWald Solling einfach privat als Familie besucht und ich teile hier nur unsere persönlichen Eindrücke.
Manchmal braucht es gar nicht viel für einen schönen Familienausflug: frische Luft, Waldwege und ein paar spannende Stationen für Kinder. Genau das haben wir im ErlebnisWald Solling gefunden.
Schon am Anfang hat uns die frische Waldluft begrüßt. Gerade wenn es draußen so heiß ist, ist so ein Spaziergang im schattigen Wald einfach ein Genuss.
Wir waren schon einmal vor ein paar Jahren im ErlebnisWald Solling und wollten ihn jetzt noch einmal besuchen. Und ich muss sagen: Wir waren wieder positiv überrascht. Es war immer noch für alle Kinder spannend und einige Stationen haben wir sogar neu entdeckt. Entweder waren sie neu oder wir haben sie beim letzten Mal einfach verpasst. 🙂

Erdhöhle

Zuerst kamen wir an der Erdhöhle vorbei. Leider war sie bei unserem Besuch geschlossen. Soweit ich verstanden habe, wird sie bei Führungen geöffnet. Trotzdem war es schon spannend, sie von außen zu sehen.
Hohler Baum
Danach haben wir uns die Station „Hohler Baum“ angeschaut. Das war für die Kinder richtig spannend.
Erstens sieht der Baum für Kinder riesig aus. Und zweitens kann man sogar hineingehen! Es gibt eine Öffnung und plötzlich steht man mitten in einem Baum.

Außerdem gibt es an dem Baum kleine Klappen zum Entdecken und Öffnen. Dahinter haben die Kinder verschiedene Vögel versteckt gefunden – zum Beispiel eine Blaumeise, ein Gartenrotkehlchen und einen Star. Ich fand diese Station selbst richtig schön, weil man dort total gut sieht, wie wichtig gerade die alten Bäume für Tiere, Insekten und Pilze sind. So lernen die Kids ganz nebenbei und ohne großen Druck eine Menge über den Wald!
Riesige Pilze
Lust auf Pilze sammeln? Für diese Pilze braucht man aber besonders große Körbe und kräftige Arme. 🙂

Die großen Pilze waren natürlich ein schöner Hingucker. Die Kinder fanden sie lustig und wir mussten dort direkt kurz stehen bleiben.
Zwischendurch gab es immer wieder Quiztafeln. Die sorgten bei uns für Spaß und kleine Aha-Momente.
Die ganze Zeit hörte ich:
„Mama, wusstest du, dass …?“
oder
„Mama, was steht da?“
Ich mag solche Stationen sehr, weil die Kinder nicht einfach nur laufen, sondern unterwegs immer wieder etwas entdecken können.
Messstation mit Vogelschwingen
Bei der Messstation mit den Vogelschwingen konnten wir ausprobieren, wie weit wir unsere Arme ausbreiten können.
Dort stehen verschiedene Holzflügel. Man stellt sich davor, breitet die Arme aus und schaut, zu welchem Vogel die eigene Spannweite passt.

Das haben natürlich alle ausprobiert. Die kleinen und die großen. Papa hatte natürlich die größten Flügel. 🙂
Wald – Baum – Holz
Bei der Station „Wald – Baum – Holz“ konnte man sehen, wie viel Holz ein Buchenwald über viele Jahre bilden kann.
Für die Kinder war diese Station vielleicht nicht die spannendste, aber für uns Erwachsene war es schon interessant. Man sieht den Wald danach irgendwie noch einmal mit anderen Augen.
Klimaturm
Und dann fing unsere große Herausforderung an: Wir haben den Klimaturm bestiegen!

Zehn Stockwerke und 40 Meter Höhe waren schon nicht ganz ohne. Aber unsere Jungs haben es leichter geschafft als wir Erwachsenen. 🙂 Für mich war der Klimaturm ehrlich gesagt anstrengender als für die Kinder.

Oben angekommen hat sich der Aufstieg aber wirklich gelohnt. Die Aussicht über die Baumkronen und das Ahletal war wunderschön. In solchen Momenten denkt man einfach: Wie schön unsere Welt ist!

Oben haben wir kurz etwas aus der Dose gegessen, Wasser getrunken und uns eine kleine Pause gegönnt.
Mein Sohn hat dort sogar einen kleinen Freund getroffen: eine winzige grüne Heuschrecke. Solche kleinen Entdeckungen machen einen Ausflug mit Kindern immer noch ein bisschen besonderer. Genau solche kleinen Momente liebe ich bei Familienausflügen

Baumtelefon
Das Baumtelefon hat uns auch Spaß gemacht. Dort liegt ein langer Baumstamm, durch den Geräusche weitergeleitet werden.
Wir haben am einen Ende geklopft, während jemand anderes am anderen Ende das Ohr an den Baumstamm gelegt hat. Das war richtig lustig – bis die Jungs angefangen haben, mit den Füßen dagegen zu schlagen. 🙂

Tierweitsprung
Beim Tierweitsprung kann man testen, wie weit man springen kann und mit welchem Tier man sich vergleichen könnte.
Ein Frosch kann zum Beispiel unglaublich weit springen, wenn man es mit seiner Körpergröße vergleicht. Auch ein Eichhörnchen schafft beim Springen von Ast zu Ast eine ordentliche Weite.

Was soll ich sagen? Genau das Richtige für drei aktive Kinder!
Hier hat unsere Pause etwas länger gedauert, weil alle noch einmal und noch einmal springen wollten.
Märchenwald
Ich glaube, beim Märchenwald hatte ich fast mehr Spaß als die Kinder. 🙂

In meiner Kindheit habe ich Märchen geliebt und kenne bestimmt die meisten. Hier gab es verschiedene Märchenfiguren und daneben kleine Informationen zur Geschichte.

Also bin ich dort herumgelaufen und habe den Kindern die Geschichten in Kurzfassung erzählt.
Wurfspiel mit Punkten
Dieses Spiel hat den Jungs natürlich auch gefallen. Man konnte kleine Steinchen oder Eicheln sammeln und versuchen, sie durch verschiedene Löcher zu werfen.
Je kleiner das Loch war, desto mehr Punkte gab es. Und schon begann bei uns ein kleiner Wettbewerb.

Reise durch das Leben der Biene
Die Station über das Leben der Biene fanden wir auch sehr spannend. Besonders, weil eines unserer Kinder sich sehr für Bienen interessiert und sogar noch zusätzliche Informationen erzählen konnte.

Ich finde es schön, wenn Kinder bei solchen Ausflügen plötzlich selbst etwas erklären können.
Klimaspiel mit Kohlenstoffwaage
Auch das Klimaspiel mit der Kohlenstoffwaage war interessant. Dort wird gezeigt, wie viel CO₂ zum Beispiel bei einer Autofahrt entsteht und wie viel Wald nötig ist, um diese Menge wieder zu binden.
Für kleinere Kinder ist das vielleicht noch etwas schwer zu verstehen, aber für größere Kinder und Erwachsene ist es eine spannende Station.
Duft- und Kräutergarten und Barfußpfad


Wirklich wunderschön fand ich den Duft- und Kräutergarten. Es roch nach Lavendel, Thymian und anderen Kräutern. Wir waren wirklich in der richtigen Jahreszeit dort.
Auch der Barfußpfad passte schön dazu. Die Kinder konnten wieder etwas ausprobieren und den Wald mit allen Sinnen erleben.
Spielplatz am Ende
Am Ende des ErlebnisWaldes haben wir noch einen Spielplatz gefunden. Dort konnten die Kinder sich noch einmal richtig austoben.
Eigentlich waren sie schon die ganze Zeit in Bewegung, aber für einen Spielplatz ist natürlich trotzdem immer noch Energie da. 🙂

Wir sind voller Eindrücke und Emotionen aus dem Wald herausgekommen und haben den Ausflug noch mit Eis verschönert.
Gleich in der Nähe gibt es einen Campingplatz und so etwas wie einen kleinen Kiosk. Für uns war das ein schöner Abschluss nach dem Waldspaziergang.
Unser Fazit zum ErlebnisWald Solling
Unser Ausflug hat mehrere Stunden gedauert, war sehr spannend und hat uns allen viel Spaß gemacht.
Der Eintritt in den ErlebnisWald Solling ist kostenlos. Wer möchte, kann am Eingang etwas in die Spendenbox werfen.
Ich finde den ErlebnisWald Solling besonders schön für Familien, weil Kinder dort immer wieder etwas entdecken können. Es ist nicht einfach nur ein Spaziergang im Wald, sondern es gibt viele kleine Stationen, Spiele und Naturerlebnisse.

Für uns war es ein richtig schöner Familienausflug – mit frischer Luft, Bewegung, Aussicht, kleinen Entdeckungen und am Ende sogar noch Eis.
Wart ihr schon einmal im ErlebnisWald Solling oder in einem ähnlichen Wald-Erlebnispark? Schreibt mir gerne in die Kommentare, wie es euch gefallen hat.
Falls ihr den Ausflug auch planen möchtet, schaut am besten vorher noch einmal auf der offiziellen Seite vom ErlebnisWald Solling nach aktuellen Infos, Anfahrt und Hinweisen.
Offizielle Seite: ErlebnisWald Solling



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