5 selbstgemachte Spiele für Kleinkinder – DIY´s und kostenlose Vorlagen

Kleine Kinder brauchen oft gar nicht viel, um glücklich beschäftigt zu sein. Ein bisschen Papier, ein Glas, etwas Knete – und schon entstehen die schönsten Spielmomente.
Heute möchte ich euch fünf selbstgemachte Spiele für Kleinkinder zeigen, die wir hier immer wieder machen. Sie sind einfach vorbereitet, kosten fast nichts und fördern ganz nebenbei die Feinmotorik, Konzentration und Sensorik. Und für eines der Spiele habe ich euch sogar eine kostenlose Vorlage erstellt.
Steckspiel mit Wattestäbchen
Dieses Spiel lieben wirklich alle Kinder.
In meiner Vorlage findet ihr ein Schäfchen, einen Igel und einen Hasen. Die Tiere sind mit schwarzen Punkten versehen. Ich drucke die Datei aus, schneide das gewünschte Tier aus und klebe* es auf festen Karton. Anschließend mache ich mit einer kleinen spitzen Schere vorsichtig Löcher an den schwarzen Punkten.
Dann werden die Wattestäbchen halbiert – und schon kann es losgehen.

Die Kinder stecken die halben Wattestäbchen in die Löcher, sodass die Watte oben sichtbar bleibt. Das sieht nicht nur süß aus, sondern trainiert ganz gezielt die Fingerfertigkeit und den Pinzettengriff. Selbst größere Kinder spielen das noch gerne.
Die kostenlose Vorlage findet ihr weiter unten im Beitrag.
⚠️ Bitte nur unter Aufsicht verwenden (Verschluckungsgefahr bei Kleinteilen).
Schneidespiel mit Faden
Dieses Spiel ist für Kinder geeignet, die schon sicher mit einer Schere* umgehen können.
Ich nehme ein Glas oder eine kleine Box, lege einen Faden* hinein und spanne oben Gefrierbeutel oder Frischhaltefolie darüber. In die Folie mache ich ein kleines Loch und ziehe den Faden etwas heraus.

Jetzt darf das Kind kleine Stücke vom Faden abschneiden.
Das klingt simpel, ist aber eine tolle Übung für Handkraft und Koordination. Wenn ihr es noch einfacher machen möchtet, könnt ihr auch eine Plastikbox nehmen und ein Loch in den Deckel schneiden.
Figuren in der Folie
Dieses Spiel mochten wirklich alle unsere Kinder.
Ich nehme kleine Spielfiguren – zum Beispiel Schleich* Tiere – und wickle sie fest in Alufolie ein. Die Aufgabe des Kindes ist es dann, die Figuren wieder zu befreien.

Dabei wird gedrückt, gezupft, gedreht und gezogen. Ganz nebenbei trainieren die Kinder ihre Fingerkraft und Ausdauer. Und das Beste: Die Folie kann später noch weiterverwendet werden – zum Basteln oder für neue Spielideen.
Versteckt in der Knete
Ein ähnliches Prinzip, aber mit einer ganz anderen Haptik.
Ich verstecke kleine Figuren in der Knete* (es sollte weiche Knete sein) und knete alles gut zusammen. Die Kinder müssen dann ertasten, wo sich das Tier befindet, und es wieder freilegen.

Das stärkt die Handmuskulatur, fördert die Sensorik und macht einfach Spaß. Besonders für kleine Fingerchen ist das eine wunderbare Übung.
Pompons im Schneebesen
Ein Spiel, das überraschend lange spannend bleibt.
Ich stecke größere Pompons* in einen Schneebesen – und die Kinder versuchen, sie wieder herauszuziehen.

Je größer die Pompons, desto schwieriger wird es. Und genau das macht es so reizvoll. Auch hier wird wieder ganz viel Feinmotorik trainiert, ohne dass die Kinder es überhaupt merken.
Extra-Tipp: Kinetic Sand
Das ist zwar kein selbstgemachtes Spiel, aber ich möchte es trotzdem erwähnen.
Als unsere Kinder noch ganz klein waren, hatte ich fast immer eine Packung Kinetic Sand* zuhause. Einfach auf ein Tablett geben – und los geht’s. Formen, drücken, zerfallen lassen.

Für die Sensorik ist das einfach wunderbar.
Warum ich selbstgemachte Spiele so liebe
Diese Spiele sind schnell vorbereitet, brauchen keine komplizierten Materialien und lassen sich jederzeit wiederholen.
Gerade Kleinkinder lieben Wiederholungen. Und wir Eltern können mit ganz einfachen Mitteln ihre Entwicklung unterstützen – ohne Bildschirm, ohne großen Aufwand.

Die Vorlage für das Steckspiel findet ihr hier.
Und wenn ihr auf der Suche nach weiteren Druckvorlagen oder kreativen Ideen für Kleinkinder seid, schaut gerne auch in meinem Etsy-Shop vorbei.
Weitere Ideen für Kinder findet ihr hier.
Schreibt mir gerne in die Kommentare:
Habt ihr eines der Spiele schon ausprobiert? Und welches kam bei euren Kindern am besten an?
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